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  PHILOSOPHIEKURSE

   

Europa – der Kontinent der einwandernden Völker
Mag. Alexandra Zeitz

Kaum ein anderer Kontinent weist so viele, so viele alles verändernde einwandernde Völker – und dies über vermutlich 8000 Jahre – auf wie Europa. Das Antlitz Europas ist so gesehen eines, das ständig in Bewegung ist und voller Vielfalt.

An 5 Samstagen werden die neu einwandernden Völker und die ihnen folgenden Veränderungen auf allen Ebenen charakterisiert – mit der Frage: was sagt diese immerwährende Verwandlung über Europa aus – und was sagt sie aus für heute?

Sa. 3. 3., Einwandernde Indoeuropäer: der Import von Ackerbau, Technik und Patriarchat Die Wanderung der Kelten – eine Kulturbrücke von Spanien bis zum Schwarzen Meer
Sa. 24.3., Die sogenannte Völkerwanderung – die Entstehung der europäischen Völker und Reiche
Sa. 14.4., Die Araber in Spanien – das Goldene Zeitalter//Dschingis Khan – die Bevölkerung wird reduziert, Wald breitet sich aus, die Erde kühlt ab
Sa. 12.5., Osmanen in Süd- und Osteuropa – das multikulturelle Reich//Siebenbürgersachsen, Hugenotten, Donauschwaben, Wolgadeutsche - Mischungen
Sa. 2.6., Juden in Europa – kulturelle Flüsse//Roma in Europa - Winde aus Indien

Samstags jeweils 10.00 – 18.00
Kursbeitrag: € 190.-

 

 


   
 

Philosophie
Grenzen des Wachstums und kein Ende
Mag. Andrea Schröder

Vor knapp vierzig Jahren hat der Club of Rome in einer alarmierenden Studie auf die Unmöglichkeit eines unendlichen Wachstums in einer endlichen Welt hingewiesen.
Nach wie vor zählt die Wachstumsideologie zum vorherrschenden Paradigma unter Wirtschaftsexperten und Politikern
Wir wollen die Bedeutung des Wachstumsbegriffs näher beleuchten und diskutieren, ob und mit welchen Konsequenzen eine biologische Kategorie auf Wirtschaftsprozesse übertragbar ist, bevor wir uns fragen, wie eine Gesellschaft aussehen könnte, für die dauerhaftes Wachstum nicht überlebensnotwendig ist.
Termin: Samstag 28.4.2012 von 10.00 bis 17.00
Sonntag 29.4.2012 von 10.00 bis 15.00
Kursbeitrag: € 85.-



   
  Kurs anlässlich der gleichnamigen
Ausstellung im Wiener Völkerkundemuseum
Wald Baum Mensch
Susanne Kos/Mag. Alexandra Zeitz

Die außergewöhnlichen Exponate des Völkerkundemuseums
regen die Phantasie und zu vielen Fragen an: alle Kulturen der
Welt kennen heilige Bäume, Wohnort der Götter und Geister, zu allen Zeiten galten Bäume als Orte der Einweihung – so erfuhr etwas Buddha seine Einweihung unter einem Baum – und galten Bäume und Wälder als Brücke zwischen dem Weltall und dem Kosmos im Menschen, seit Kindheit an begleiten uns Wälder im Märchen – warum? Sind das alles nur menschliche Projektionen oder lassen sich diese Anschauungen, Erlebnisse, Rituale verbinden mit heutigen naturwissenschaftlichen Erkenntnissen von Bäumen und Wäldern? Die Verbindung von Gespräch und Zeichnungen/Malereien, letzeres im Museum für Völkerkunde, dienen der für das Thema notwendigen Kombination von Phantasie und Wissen.
Fr., 3.2.12, 17.00 – 20.00, Sa., 4.2.12, 10.00 – 18.00,
So., 5.2.12, 10.00 – 16.00
Kursgebühr: € 210.- (exkl. zweimaligen Museumseintritt)